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"Und dafür sterben ständig Kameraden? Es ist einfach kein Sinn da."
27.10.2010 von w.schmid

Taliban, die sich an keine "Regeln" halten und sich wie Zivilisten gebärden, sind nur das kleinere Problem. Ein deutscher Soldat führte Tagebuch in Afghanistan - und heraus kam eine Aufzählung des täglichen bürokratischen Irrsinns: Kommandeure, die Aufklärungsergebnisse der "Luna"-Drohnen ignorieren, Artilleristen, die nicht schießen dürfen, weil die Munition nicht gekühlt werden kann und ein Heeresführungskommando, dass nach dem Tod dreier Kameraden den Verlust einer MG-Lafette beklagt.

In seinem Tagebuch berichtet ein gerade aus dem Afghanistan-Einsatz zurückgekehrter deutscher Soldat über seinen Einsatz. Im ersten Teil macht er deutlich, wie gefährlich der Alltag ist - und wie schwer, den Feind klar zu identifizieren.
http://www.derwesten.de/nachrichten/Tagebuch-eines-Deutschen-in-Afghanistan-id3869265.html

Im zweiten Teil schreibt er über den Kampf für bessere Ausrüstung und absurde Kleidervorschriften im Kriegsgebiet.
http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Soldat-klagt-ueber-absurde-Vorschriften-id3872697.html

In Teil 3 seines Afghanistan-Tagebuchs berichtet ein Bundeswehr-Soldat über die stetig wachsende Gefahr im Kriegsgebiet. Er schreibt auch über die Wut der Kameraden, als ein Offizier sagt: Drei tote Soldaten seien besser als ein toter Zivilist.
http://www.derwesten.de/nachrichten/Lieber-drei-tote-Soldaten-als-ein-toter-Zivilist-id3876426.html

In Teil 4 seines Afghanistan-Tagebuchs schreibt ein Bundeswehr-Soldat über die Angst, die ihn fast ständig begleitet. Ihn treibt die Frage um: Wen trifft es als Nächsten? Mich?
http://www.derwesten.de/nachrichten/Soldat-hat-Angst-dass-es-ihn-als-Naechsten-trifft-id3880825.html

In Teil 5 seines Afghanistan-Tagebuchs berichtet ein deutscher Bundeswehr-Soldat über Zynismus und Abstumpfung im Kriegsgebiet. "Wo gehobelt wird, da fallen Späne. Und die Späne sind nun mal auch afghanische Zivilisten", schreibt er.
http://www.derwesten.de/nachrichten/Die-Taliban-sitzen-uns-direkt-im-Nacken-id3884003.html

In Teil 6 seines Afghanistan-Tagebuchs schreibt ein Bundeswehr-Soldat über die US-Task Force-Leute, die ihm wie ein Killerkommando vorkommen und Jagd auf Taliban machen.
http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/US-Task-Force-Leute-sind-ein-Killerkommando-id3891661.html

In Teil 7 seines Afghanistan-Tagebuchs schreibt ein Bundeswehr-Soldat über die ständige Bedrohung durch Sprengfallen, feindselige Einheimische und seinen größten Wunsch: "Ich will nur noch mit heilen Knochen nach Hause zu meiner Frau kommen".
http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Ploetzlich-stand-die-Patrouille-mitten-im-Minenfeld-id3891146.html


Abschließend zu seinem Afghanistan-Tagebuch spricht ein deutscher Soldat in einem Interview über seine Rückkehr aus Kundus, das "Leben nach Afghanistan" und die Angst, die ihn auch in Deutschland noch begleitet.
http://www.derwesten.de/nachrichten/Das-Leben-nach-dem-Afghanistan-Einsatz-id3897417.html


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Hier Teil 1:


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