Artikel » Die Truppe » AufklBtl 6 "Holstein" im Zeitraffer Artikel-Infos
   

AufklBtl 6 "Holstein" im Zeitraffer
02.06.2011 von wolfgang1306

Auszug aus dem aktuellen Aufklärer, der Zeitung aus dem AufklBtl 6 "Holstein"

http://www.youtube.com/user/PicturaMedia?feature=mhee#p/u/1/kObn1o4cBbM

[B]Die Heimat des Bataillons.

Innerhalb des Bataillons hat sich aber einiges getan. Im Jahr 1958 entstand aus der Panzeraufklärungskompanie 6 das Panzeraufklärungs-bataillon 6 mit einer Stabs- und Versorgungs-kompanie und zwei Spähkompanien (2./- und 3./-), ausgerüstet mit dem Kampfpanzer M 41.

Die leichten Züge mit dem SPz 10 (noch ohne Turm) wurden 1960 aufgestellt. Verlegung des Bataillons 1959 von Lingen nach Neumünster (1. Kompanie) und nach Boostedt (Stab, 2. und 3. Kompanie).

Am 11. April 1961 erfolgte der Einmarsch in die neue Garnisonsstadt Eutin.
An einem wunderschönen Frühjahrstag erwartete eine gespannte Bevölkerung die Neuankömmlinge. Im selben Jahr wurden die AusbKp 11/6 und die 4. Kompanie aufge-stellt. In den folgenden Jahrzehnten sollte sich das „Gesicht“ des Bataillons noch einige Male ändern.
Die AusbKp 11/6 wurde 1970 aufgelöst, die PzAufklAusbKp 3/6 1980 aufgestellt (Auflösung 1993).
Die Aufstellung der 5. Kompanie erfolgte im Jahr 1982 und deren Auflösung 1993. In diesem Jahr wurde die 4. Kompanie zur Geräte-einheit gekadert. Sie wurde 2003 wieder aufgestellt, 2008 umbenannt in 5. Kompanie.

Eine neue 4. Kompanie wurde als Drohnenkompanie aufgestellt. Mit dem Personal der gekaderten 4. Kompanie wurde 1993 die PzAufklKp 70 aufgestellt. 2002 wurde die PzAufklKp 400 von Lüneburg nach Eutin verlegt. Beide PzAufklKp wurden 2008 auf-gelöst.

Die Truppenfahne:
Sie wurde bereits 1965 an das Bataillon übergeben.
Als verantwortlicher Fahnenträger fungiert seit vielen Jahren der jeweilige S 3 Feldwebel des Bataillons. Am 01.04.2008 erfolgte die Umbenennung in „AufklBtl 6“, am 19.06.2008 wurde der schöne Zuname „Holstein“ verliehen.

Das Personal: 19 Kommandeure führten das Bataillon. Ausgebildet wurden unzählige Wehrpflichtige, dabei auch sehr viele aus dem Bundesland Nordrhein Westfalen.

Material: Der Kampfpanzer M 41 wurde 1967 ersetzt durch den M 48, dieser 1981 durch den Leopard 1, der 1992 durch den Leopard 2 abgelöst wurde. Seit 2003 ist das Bataillon nun „panzerfrei“.

Dem SPz 10 Hotchkiss folgte 1976 der Spähpanzer Luchs.
Dieser wurde nach und nach - ab 2005 durch den Spähwagen Fennek ersetzt. 2009 verließ dann der vorletzte Spähpanzer Luchs das Bataillon.

Kommandostrukturen: Bis 1997 der 6. PzGrenDiv, Neumünster, dann der 14. PzGrenDiv, Neubrandenburg. Seit 2008 der 13. PzGrenDiv, Leipzig, hier der PzGrenBrig 41 „Vorpommern“ unterstellt.

Katastropheneinsätze: 1962 Sturmflut Nordsee (Wesselburenerkoog), Winter 1969/70 und 1978/79 Hilfeleistung bei der Schneekatastrophe, Einsatz 2002 beim Elbe-Hochwasser

Übungen:
Viele Großübungen im freien Gelände wie Weser 68, Brick Stone, Bold Guard oder Brisk Fray. Zahllose Truppenübungs-platzaufenthalte in Putlos, Bergen, Sennelager, Munster. Die schweren Teile übten zusätzlich in Castle Martin in Südwales und Shilo in Kanada.

Boeselagerwettkämpfe:
1977 und 1988 durchgeführt in EUTIN, gewonnen von der Eutiner Mannschaft 1987 in Hessisch Lichtenau und 1996 in Lüneburg

Patenschaften:
1988 übernimmt die Stadt EUTIN die Patenschaft für ihr Bataillon, weitere Städte und Gemeinden hatten oder haben Patenschaften für eine Kompanie übernommen.
Bad Schwartau in 2004,Lensahn
in 1968, Ratekau in 1970, Schönwalde in1971, Süsel in1984,und Kasseedorf in 1983.


Druckansicht   druckbare Version anzeigen
Seite empfehlen   Artikel empfehlen
0 Kommentar(e)   kommentieren
 
Seitenanfang nach oben