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Aufklärungsdrohnen
06.11.2005 von w.schmid

Eine Drohne ist ein unbemanntes, in der Regel wiederverwendbares Luftfahrzeug, das schwerer als Luft ist. (Englisch: Unmanned Aerial Vehicle - UAV - politisch korrekt zuweilen in der Literatur auch als Uninhabitated Aerial Vehicle erwähnt).

Im englischen Sprachgebrauch werden UAVs in "Drones" und "Remotely Piloted Vehicles" (RPVs) eingeteilt, dabei ist eine "drone" ein UAV, das einer vorprogrammierten Routine folgt, während RPVs ferngesteuert werden.

Die Bundeswehr setzt als Aufklärungsdrohnen folgende Modelle ein:

  • CL-289
    Die CL-289 hat eine Eindringtiefe von ca. 170 km, sie fliegt selbstständig einen vorher programmierten Kurs. Es können bis zu 10 Wegpunkte programmiert werden, wobei diese jeweils 10 km voneinander entfernt sein können.

  • LUNA
    LUNA steht für "luftgestützte unbemannte Nahaufklärungsaustattung". Das Aufklärungssystem LUNA ist seit April 2000 erfolgreich im Einsatz.

  • KZO
    Die Drohne KZO (Kleinfluggerät für Zielortung)ist allwetterfähig und liefert bewegte Bilder in Echtzeit - dank einer Wärmebildkamera auch nachts.

  • ALADIN
    ALADIN ist der "kleine Bruder" des bewährten Systems LUNA. Dieses Miniatur-Überwachungssystem wurde speziell für den tragbaren Einsatz entwickelt.


    [Verteilung der Drohen auf die PzAufkl-Truppe in der Struktur "Neues Heer". (Stand: 10/2005)]



    Mikrodrohnen
    Im Test sind sog. Mikrodrohnen zur Aufklärung im Nächstbereich. Sie sollen es Schützengruppen möglich machen, feindliche Bewegungen oder Stellungen sehr schnell und eigenständig aufklären zu können, ohne auf größere Aufklärungssysteme zurückgreifen zu müssen.


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