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Al-Qaida ist längst in der virtuellen Gegenwart angekommen
23.10.2006 von idw

Das Terrornetzwerk Al-Qaida ist längst in der virtuellen Gegenwart angekommen und nutzt das Internet höchst effektiv zur Verbreitung von Know-how und Ideologie. Das World Wide Web ist das Medium, mit dessen Hilfe die totalitären Islamisten den Sprung von der militärischen Kader-Organisation zur global agierenden Bewegung vorbereiten.

Das Terror-Netzwerk lernt ständig hinzu und verfügt mit dem Internet über ein effektives Werkzeug. Eine zentrale Lenkung findet kaum noch statt. Jeder kann im Namen Al-Qaidas zur Tat schreiten; die Grenzen zwischen Kadern und Sympathisanten verschwimmen.

Yassin Musharbash hat die Online-Aktivitäten der Dschihadisten beobachtet, mit Aktivisten gechattet und ihre Sympathisanten im Nahen Osten getroffen. Im Buch 'Die neue Al-Qaida. Innenansichten eines lernenden Terrornetzwerks' greift Musharbash auf seine Erfahrungen vor Ort sowie schwer zugängliche Quellen zurück, die Antworten auf zahlreiche drängende Fragen geben: Wie argumentiert Al-Qaida heute? Wie sieht die Lebenswelt der jungen Anhänger aus? Ist der Irak das neue Afghanistan?


cover
Yassin Musharbash:
Die neue al-Qaida. Innenansichten eines lernenden Terrornetzwerks.
ca. 256 Seiten. 8,95 Euro [KiWi],
ISBN 3-462-03667-X

Sie können das Buch hier online bestellen.


Der Autor: Yassin Musharbash, geboren 1975, ist Sohn eines jordanischstämmigen Vaters und einer deutschen Mutter. Musharbash hat in Göttingen und an der Bir Zeit-Universität in den Palästinensischen Gebieten studiert.Während des Studiums der Arabistik und Politologie begann er als Journalist zu arbeiten, u.a. für die "taz", "Jordan Times" und die "Neue Osnabrücker Zeitung". Heute ist er Redakteur bei SPIEGEL ONLINE.

Linktipp: "Neues Betriebssystem für Al-Qaida".


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